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Wilxen / Wilkszyn - ein Dorf in Mittelschlesien

Am linken Rand des Odertales, 15 km nordwestlich von Breslau, liegt das Dorf Wilxen in Mittelschlesien. Bis 1945 gehörte es zum Kreis Neumarkt im Regierungsbezirk Breslau und hatte um 1940 knapp 900 Einwohner. Die Menschen lebten hauptsächlich von der Landwirtschaft, dem Baugewerbe und der Arbeit in den Fabriken der Breslauer Außenbezirke.

Im Jahre 1175 wird Wilxen erstmals urkundlich erwähnt in der Stiftungsurkunde für das Zisterzienser-Kloster Leubus. Das kleine slawische Dorf Wiltsin wird von polnischen Rittern dem Kloster geschenkt, das bis 1810 Grundherr des Dorfes blieb.
Um 1320 wird das Dorf Wilksin vom Kloster mit deutschen Bauern aufgesiedelt und vom Herzog zu deutschem Recht ausgesetzt.
Am 5. Juni 1946 wurden die deutschen Bewohner aus Wilxen vertrieben und landeten größtenteils im Raum Springe-Pattensen, zwischen Hannover und Hameln. Bis 2013 trafen sich die ehemaligen Wilxener jedes Jahr in Pattensen, jeweils am ersten Samstag im September. Mittlerweile gibt es diese Treffen nicht mehr.

Blick vom Mühlberg auf Wilkszyn / Wilxen im Mai 2002
Blick vom Mühlberg auf Wilkszyn / Wilxen im Mai 2002

Heute heißt der Ort Wilkszyn, hat etwa 650 Einwohner und verändert sein Gesicht sehr durch die Nähe zu Breslau/Wroclaw. Starke Bebauung durch hübsche Siedlungshäuser verleiht dem Dorf allmählich Vorstadtcharakter.

Damit die Erinnerung an Wilxen bis 1946 nicht verloren geht, haben wir die Fundstücke aus der Geschichte mit Bildern und Geschichten zusammengefasst in "Was wir noch gefunden haben, eine Chronik des Ortes Wilxen in Schlesien".
Diese Chronik enthält viele Fotos aus dem Dorfleben, persönliche Erlebnisberichte, eine umfangreiche Darstellung der Geschichte des Ortes und des Landes, sowie Ortspläne und Einwohnerlisten.
Sie ist erschienen im Juni 2001 und in der Deutschen Nationalbibliothek zu finden im Internet unter http://d-nb.info/962291730 oder im Lesesaal in Frankfurt und Leipzig unter der Signatur 2001 B 16457.

Die Chronik ist direkt bei uns zu beziehen:

Marianne und Günter Thiemann
Hinter den Höfen 6
31542 Bad Nenndorf
Germany
E-mail: marianne@gefas.com

In gedruckter Form ist die Chronik mittlerweile leider vergriffen. Allerdings ist es möglich eine CD zu bekommen, auf der die Chronik in digitaler Version ist, so dass man sie sich auch selber ausdrucken lassen kann.